RAUS DAMIT, wir begreifen das alles auch ganz anders sein könnte.

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Dienstag, 1. März 2011

1. Flug nach langer Zeit vor sehr interessierten Publikum und mit Zwischenfall

Wir sassen in der ersten Reihe. Wir, das sind Katha und ich. Nie konntet ihr euch vorstellen, wie euer Stück aus der Perspektive eines Zuschauers wirken würde. Die Rückkehr von Sarah und Katha haben es möglich gemacht. Sie haben es auch möglich gemacht, dass wir dem morgigen Tag entspannt entgegensehen können. Mit dem Weggang von Felix waren wir also nur noch eine SpielerIn zu viel und dann berichtete Caro von ihrer unumgänglichen Fahrt nach Frankreich und dies auch noch am Tag der Juryvorstellung. Somit musste jetzt Katha ran und wir waren wieder komplett. Eigentlich sollte ja Caro die erste Vorstellung fahren und Katha die Zweite, aber Katha fühlte sich nicht so. Dann musste doch wieder Caro ran. Ich biss mich regelmäßig in Kathas Arm und zeigte ihr meine Gänsehaut in der Liebesszene jetzt mit zwei Mädchen, was ich mir überhaupt nicht vorstellen konnte, aber super funktionierte. Diese Szene bekommt sofort einen ganz anderen Sinn und Dynamik. Das hätte ich nie gedacht, oder da hätte ich nie hingedacht. Ja und dann passierte das, was eigentlich nie passieren darf. Angie stürzte von einer Tonne und verstauchte sich die Ferse. Ich bemerkte wie sie mit den Schock und den Schmerzen zu kämpfen hatte. Es ging mir durch und durch. Als dann Caro für Angie in der Liebesszene auftrat, musste ich sofort hinter die Bühne um nach Angelique zu schauen. Es war nichts gebrochen, nichts geschwollen und ich glaube der Schock steckte am tiefsten. Oh Gott, unbeschreiblich wie ihr alle damit umgegangen seit und euch gegenseitig geholfen habt. Die Vorstellung lief weiter und das Publikum trat begeistert ins Nachgespräch ein. Angie wurde dann gleich vom Papa ins Krankenhaus begleitet und man stellte eine kleine Prellung der Archillessehne fest. Oh man, mein Herz.!!!!
Wir schmiedeten sofort Pläne, wie wir Angie ersetzen könnten wenn sie verhindert gewesen wäre. Aber schon ein paar Stunden später kam der erleichternde Anruf.


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