Zuvor gab es aber in der VHS im Raum 14 noch ein paar Stündchen TheaterLabor. Zugegeben es hat schon ziemlich an Laborpersonal gemangelt, aber Diejenigen die mit experimentiert haben waren umso kreativer und spielfreudiger. Zunächst hat Caro mit mir alleine nochmals angefangen und unser Inszenierungskonzept auf den Kopf gestellt, auf Herz und Nieren überprüft und vervollständigt. Das nahm schon einige Zeit in Anspruch. War aber wichtig und sehr spannend.
Natürlich sind wir wieder an dem leidlichen Thema hängen geblieben, wer nun mit wem ein Konflikt hat? Nebenbei mogelte ich noch eine Liebesszene mit unter, welches zunächst auf Unverständnis stieß. Näheres später. Dann machten wir uns mit Verstärkung an die Songszene um den Übergang besser hinzubekommen. Nun gibt es eine Lösung welche besser zum MaikText passt und vor allem dynamischer ist. Daraus ergibt sich auch eine neue Refrainkonstellation und den Übergang zu den Tonnenmenschen und den Jugendlichen. Na mal sehen.
Dann ging es an die Prinzipienszene. Hier war klar, dass sich die Gruppe mal auflösen sollte und jeder/e einzeln auf die Suche nach den passenden Prinzipien gehen sollte. Hier hatten wir die Idee, aus den vorhandenen Material und euren Ideen kleine, gleichzeitig ablaufende individuelle Kleinods auf der Bühne herauszuarbeiten. Vorhanden sind. Papier, Besen, Klamotten, Tonnen, Räder, Stangen, Kuscheltiere, Ihr selber, Klebeband, Kostüme.......u.s.w. Macht euch Gedanken!!! Was für Methoden der Aneignung von welchen Prinzipien stecken darin verschlüsselt oder Übertragen???
Weiter geht es mit dem Konflikt zu dem wir dann auch gleich erfolgreich experimentiert haben. Hier sollte Jeder/e sich ein Knäul aus Zeitungspapier und Klebeband herstellen und daraus dann die verschiedensten Figuren formen. Letzendlich entstehen dann zwei große Zeitungsmenschen, die dann diesen Konflikt--diese Konflikte miteinander austragen. Dies dann in ganz verschiedener Art und Weise und auch mit ganz verschiedener Musik. Als Zeichen, dass es jetzt an der Zeit ist mit den neu erworbenen Prinzipien zu experimentieren und Erfahrungen zu sammeln. Was unweigerlich zu Komplikationen führt. (Konflikt)
Das sieht echt total Geil aus und erzeugt Gänsehaut.
Ja, und fertig vom vielen kämpfen soll es dann besinnlicher werden und mal diesem Gefühl welches Liebe zu heißen scheint etwas Raum gegeben werden. Ohne schmalzig zu werden und in Klischees zu verfallen. Das wollte ich unbedingt. Können wir darüber noch diskutieren. Dazu könnte Marinés Text die Grundlage liefern. Als Gestaltungsmittel könnte dann auch noch die französische Übersetzung dienen. GIBT ES DIE NOCH?????????? Dann bitte mal sofort zu mir bringen, oder von Mariné nochmals übersetzen lassen. Ich müsste auch mal in den geschriebenen Texten nachschauen. Somit wären auch unsere französischen BegleiterInnen im Stück verewigt.
Und nach der Liebeszene würde es dann voll in die Freiheit gehen. Diesen Begriff den man eigentlich für sich definiert und alle gemeinsam anstreben und die Welt darin verändern möchte. Ja, Ja, die Freiheit.
Als Abschluss würden wir dann als Symbol die Freiheitsstatur entstehen lassen und gemeinsam mit dieser in den Weltraum hinaus fliegen. Vielleicht nehmen wir ja unser Publikum mit. das ist erst einmal so die Grundstruktur unseres ziemlich verrückten Stückes.
Bleiben die üblichen Fragen, die sich Jeder/e im Theater stellen muss!! Versteht unser Publikum, was wir von ihm wollen? Und interessiert sie das auch genügend!
Dazu sollten wir so schnell wie möglich unabhängige Tests machen. Also Leutchen heranholen die noch von nichts eine Ahnung haben und deren Meinung uns etwas Wert ist.
Wie ihr auf den Fotos seht hat sich dann noch Marianne, Maria, Felix und Luise dazu gesellt. Es war eine echt schöne Atmosphäre-auch wenn es Luise verständlicherweise nicht so gut ging. Ein riesiges Dankeschön an das FreitagsTheaterLaborteam.
Wir haben dann noch nach spannenden Tonnenkonstellationen und Bilder gesucht. Seht selbst. Spannende Sachen dabei. Es war auch manchmal echt gefährlich.
Bis bald, Euer Appel!
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