RAUS DAMIT, wir begreifen das alles auch ganz anders sein könnte.

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Samstag, 23. Oktober 2010

Eine Hand voll Premieren, nichtrutschende Mülltonnen und viele Lobe

6:15 Uhr Die Aufstehzeit hatte schon am vorigen Abend zu Aufruhr geführt. Aber schliesslich sahen es alle ein, dass wir noch Zeit vor der Aufführung brauchen. Alle waren in Hochspannung und gut gelaunt. Ich wusste schon, dass wird gut. Ihr seit es gewohnt frühs schnell hochzufahren. In der Bahn sangen wir meinem Sohn noch schnell ein Geburtstagsständchen(An dieser Stelle einen großen Dank an die Gratulanten zurück) und dann ging es schon in die Schotte. Ein Wuseln, was die Welt noch nicht gesehen hatte. Mir hing der wenige Schlaf an, aber die Aufregung übertrug sich.
Wir gingen das Stück durch und merkten, das alles anders ist. Vor allen Maik tat mir leid und ihm standen echt fast die Tränen in den Augen. Auch waren natürlich unsere drei Neuen besonders hippelig. Wie ihr damals vor der Premiere. Ha, Ha!!!!
Wir bekamen schnell mit, dass der Bühnenbelag extrem stumpf war und unsere Tonnen fast schon daran fest klebten. Maik mühte sich mit allen Kräften und bei der Diagonalen kippten sogar einige Tonnen um. Noch 10 Minuten bis zum Start. Keiner hatte eine Lösung aber irgendwie geht es schon. Schnell eine energetische Erwärmung und schon hörten wir die zwei AnsagerInnen mit ihren Spielchen vor der Tür. Mir zerplatze der Schädel und die Brust. Der Einlass und die Menschenmassen hörten nicht auf. Ich fühlte mit Euch mit.

Es ging los.
Maria überzeugte und gab die Richtung vor. Und was für eine!!!! Ich hab Euch alles angesehen, vor allen wie ihr mit dieser ungewohnten Bühnensituation gekämpft habt. wie ihr bemerktet, dass kein Tütenpapier da war und wie Luca nach seiner Flasche suchte. Wie Max mit dem Klebeband kämpfte und vor allen diese vielen Momente, in denen ihr es einfach genossen habt zu spielen.

So einen gemeinsamer Schrei nach dem Applaus hab ich lange nicht gehört und das Publikum war getroffen und bekam mit, was da für Leidenschaft im Spiel war.

Außer bei Stefan??????? war eigentlich nur noch Entspannung angesagt. Es folgten viele Respektbekundungen und Lobe. Natürlich auch kritische Hinweise. Für mich ward ihr im Nachgespräch die souveränste Gruppe. Ihr tratet sehr Selbsbewusst aber nicht Arogant auf. Stelltet den anderen super Fragen und hinterliessest einen bleibenden Eindruck.

Nach uns kamen noch zwei Stücke. Einmal Sinn von den Eisenachern und Alle Deutschen Dramen an einem Abend von den Mühlhäusern. Nach Sinn waren wir uns auch das zweite Mal richtig einig, dass das alles viel zu lang war die Bühne irgendwie nicht stimmte und die einzelnen Szenen nicht gut zusammenpassten. Auch waren die Sinne nicht genügend bedient oder herausgearbeitet. Jeder von uns hatte LieblingsspielerInnen die es mit ihrer Performance echt geschafft haben so manch extremen Moment in uns zu erzeugen. Ein geiles Hörspiel????!!! Ja und die Eisenacher sind ja so wie so Geil!!!!!!

Als letztes Stück des Festivals sollte uns das Stück der Mühlhäuser 3 K Leutchen unser Zwergfell beanspruchen. Es war eine wirkliche Lachorgie, welche sich aber nach hinten immer mehr abnutzte und zum Teil selbst überflüssig machte. Schade. Der erste Teil hätte vollkommen gereicht oder man hätte im zweiten Teil etwas vollkommen anderes machen sollen. Trotzdem ein passender Abschluß. Vor allen noch mal junge SpielerInnen so frei Spielen zu sehen.

Dies hielt dann noch bis zur Party an. Bei der die Meißten unaufhörlich mit guter Laune auf der Tanzfläche waren. Gut, Maik ging es nicht so gut er zählte die Zeit bis wir ins Bett kamen. Leider kann ich auch nichts für den langen Weg zur Herberge. Abends verpassten wir dann noch die Bahn und durften bei Regen über eine halbe Stunde laufen. Wir hatten trotzdem noch gute Laune. In der Herberge erwarteten uns, vor allen die Mädchen, noch betrunkene und buhlende Gymnasiasten, welche ich nur mit Hilfe ihres Lehrers und den Pförtner in den Griff bekam.

Was für ein Tag. Danke lieber Gott für solche Erlebnisse. Für solche Menschen und überhaupt.......

Euer überglücklicher und vor allen stolzer Reiseleiter. Schade dass die Anderen, wie Marianne, Lydi, Sarah und Katha nicht dabei waren. Wir haben an Euch gedacht. Euch gebührt auch der Dank!!!!!





Kurz vor dem Auftritt. Das allwiedeholende Vorbereiten der Zeitungen. Insgesamt müssten es so zwischen 300 und 400 große Bögen Zeitungen sein die durch unsere Fräse marschieren.
Mimi hält es bald nicht mehr aus

Was ist mit Stefan los? Er hat allen Grund der Welt entspannt zu sein. Er hat seine Sache besonders gut gemacht.


Beim Nachgespräch auf der Schlachtbank???!!! Wir haben uns aber gut geschlagen.

Die Festivalparty. Wer kann unser Team entdecken???



3 Kommentare:

  1. Nur dasss es ja zur krönung Juristikstudenten und keine Gymnasiasten waren. ;)

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  2. ich habe aber den nachtwächter gefragt, der hat aber gymnasiasten gesagt. und außerdem hätten studenten keinen lehrer mehr dabei gehabt. die wären für sich selber zuständig gewesen. fazit! die boys haben euch nen schönen bären aufgebunden, der noch bis heute reicht.

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  3. oh ja das war schon lustig
    aber auch irgendwann doof
    denn schlafen, bor wie müde wir alle waren
    muss ich schon sagen, appel, tolle dinger haste hier geschrieben
    echt hammer

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