RAUS DAMIT, wir begreifen das alles auch ganz anders sein könnte.

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Freitag, 22. Oktober 2010

Dicke Augen, schwarze Limousienen, Nachtaufbausession und ein Märchen, dasss es in sich trug

Die Nacht war kurz und es wartete der 2. nun vollständige Fetsivaltag auf uns. 3 Stücke, 3 Farbgruppengespräche und 2 Plenen. und zum krönenden Abschluss dann natürlich der Aufbau und die Einrichtung unseres Stückes. Als ich Euch frühs weckte traute ich meinen Augen nicht. das sieht so was von verschärft aus wenn ihr mit verschlafenen Gesichter in den noch jungen Morgen schaut. OK ich sehe vielleicht auch nicht besser aus aber einigen scheint es wiederum auch nichts auszumachen. Ansonsten, großes Lob. Ihr habt die Zeiten einigermaßen eingehalten und euch recht gut organisiert. auch wenn die Mädchen, einige Mädchen, mit dem trocknen ihrer haare nicht so recht zu Rande kamen.
Das Frühstück hatte ich nicht so Minderwertig im Gedächtnis, naja einige vergnügten sich dann ja eigentlich nur mit Müßli.
In der Schotte wartete dann das Märchen vom Zaren Salton auf uns.
Die drei Mädchen der Schotte verzauberten uns alle. Ein klares sauberes, fantasievolles Erzähltheater mit brillanten SpielerInnen. Und wir durften eine Kritik für die Zeitung schreiben.
Gut das darauffolgende Stück war wohl das genaue Kontrastprogramm. Parasiten der Theaterfabrik.
Krasse Figuren. Krasse Biografien. Krasses Bühnenbild. Tolle Ideen. Viel Mut und Experimentierfreude für das sehr junge Regieteam. Viel formell Gedacht und Angelegt aber etwas den Gesamteindruck aus dem Blick verlohren. Die fast gleichmäßig angelegten fast schon Lyrischen Texte die aber den Figuren unglaubwürdig in den Mund gelegt wurden. die oftmals unbegründeten Handlungen der Figuren vor allen mit dem Material ließen den Zuschauer irgendwie auf der Strecke und führten zur Verwirrung. Trotzdem tolle Leistung und viel Mut.

was man natürlich von Nachsitzen auch sagen kann. Echt geile Figurenkonstellation, welche aber in belanglose klischeehafte Handlungen und Vereinbarungen zerfloss und bis in die soaphafte Lächerlichkeit der 80ziger Jahre abglitt. Hut ab für das Spielerische aber Euch hätte ein anständiges Stück echt besser getan.

Es wurde echt anstrengend obwohl ihr von mir schon über 2h Ausgang in die Stadt bekamt. Das Mittagessen war, genau wie letztes Jahr besch...., Gut das Abendbrot war echt sehr liebevoll hergerichtet, obwohl ich nicht verstand, warum schon alles fertig war und warum man alles weggeräumt bekam???
Wir machten zwischendurch Lockerungsübungen(Schweinehaufen...) und ihr freutet euch gemeinsam mit den restlichen stellwerkleutchen, welche mittlerweile auch alle da waren.

Das letzte Stück war von der Bühne und für Uns fing die Uhr an zu ticken. Nun endlich durften wir die Schottebühne mit unseren Gefühlen, Meinungen,  Sehnsüchten und..... bevölkern. Ich brachte Euch dann irgendwann in die Jugendherberge und Kathrin holte mich mit dem Auto wieder ab. Auf der Bühne war Friedhelm, Till, Maria und die Techniker der Schotte schon voll zu Gange. Matthias kam erst gegen 24:00 Uhr dazu. Zwischenzeitlich erfuhren wir, dass Matthias seinen Rucksack mit allen wichtigen Zeugs in Weimar auf dem Bahnsteig stehen gelassen hat. Auh Backe! Kathrin schaffte es, über eine Taxifahrerin das Ding zu retten. Wir bastelten gemeinsam bis früh um 4:00 Uhr an einem super, genialen Lichtkonzept und bereiteten alles für die Supersession am nächsten Tag vor....!!!! Gute Nacht!! und HUT AB!

Ach ja, Maik fiehl mit samt Sachen ins Bett und war im Tiefschlaf. Luca opferte sich auf noch die Rezension für das Märchen vom Zaren Saltan in der Festivalzeitung zu schreiben. Und Maria machte Modenschau mit ihren frisch erworbenen Kleidungsstücken. Einige gingen auch noch mal ihren Text durch. Was sich als sehr gut erwies.

Der Appel!

































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