RAUS DAMIT, wir begreifen das alles auch ganz anders sein könnte.

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Mittwoch, 7. April 2010

TreppenEisGespräche und Papierschlachten

Der Frühling kommt in vollen Zügen und wir bekommen Aufwind. Gestärkt durch ein Eis, gebreeft durch Appel auf der Treppe gingen wir frisch ans Werk das neu Konzept auf Herz und Nieren zu testen. Die Hauptfrage war dabei. Ist es auch wirklich dass was wir uns vorgestellt haben? Stehen wir alle hinter der Grundaussage des Stückes und haben wir auch alle die gleiche Grundaussage der Inhalte im Kopf. Eine heiße Diskussion entfachte und gipfelte in einer schon revolutionären Ansprache von Maria über die Unverständnis darüber, warum viele Menschen ihren Kämpfer- und Veränderungswillen nur kurze Zeit oder eigentlich überhaupt gar nicht erst bekommen? Sarah bekräftigte dies und belehrte mich darüber, dass man schon ziemlich oft mit der älteren Generation über dieses Gefühl, welches es zu beschreiben unser großes Ziel ist, ins Gespräch kommt. Es kamen Fragen und Ängste auf, ob unser Publikum das was wir in eine Ästhetische Bühnensprache verwandeln auch verstehen kann? Letztendlich wurden die meisten Zweifel wegdiskutiert und es schälte sich unser roter Faden, unser eigentliches Leitbild heraus. Dieses Leitbild sollte uns beim nun folgenden Prozess des Inszenierens immer behilflich sein und unseren Publikum ein immer präsenter Rahmen für die eigenen Bilder und Emotionen, welche wir bei ihnen hervorrufen wollen, sein. Puh hier ist er wieder der Meister der Schachtelsätze, welche man selbst nicht mehr versteht nach dem man sie aufgeschrieben hat. Uns ist allen klar, dass wir unseren Publikum dieses unbeschreibliche Gefühl des "verantwortungsvollen Veränderungswillens", welches irgendwie gesellschaftlich, kulturell verabredet in die Gene des Menschen eingepflanzt zu sein scheint. Dies ist also unser großes Ziel. Und es war nach einer wirklich hochenergetischen, knackigen Erwärmung, in den ersten Proben zu spüren. dieses Gefühl. Es roch nach Druckerschwärze. Es raschelte wie wild und man merkte, dass man mit ein bisschen Genuschel nicht mehr durch kam. In einem hochkonzentrierten Prozess bauten wir die ersten 10 Minuten unseres Stückes und die Meisten überkam ein Gefühl des konzentrierten, kreativen Arbeiten an unseren Werkstück. Nun gilt es aus den 10 Minuten eine Stunde werden zu lassen und viele kleine Entscheidungen zu einem Ganzen zusammenzufügen. Eine Entscheidung ist der Titel unseres Stückes. Diese Entscheidung sollte relativ schnell getroffen werden. Desweitern gilt es natürlich auch noch viele gestalterische Entscheidungen zu treffen. Dazu habe ich einen alten Freund und ehemaligen Spieler FELIX REINKI aus meiner Geraer Zeit vor über 10 Jahren zu uns gebeten um sich das Ensemble anzuschauen und mehr über das Stück zu erfahren. Er hat die letzten Jahre 3 D Design an der Bauhaus Uni studiert. Er wird uns beraten und bei einigen gestalterischen Entscheidungen behilflich sein. Hierfür schon mal besten Dank. So lasst euch jetzt von den Bildern verzaubern und arbeitet an euren Mut zur Veränderung. Wir müssen echt viel verändern in der nächsten Zeit. Haut rein!!!!

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